Cover Die fremde Königin*

– Buchrezension* – Anzeige

Das erste Buch von Rebecca Gablé das ich gelesen habe war “Der König der purpurnen Stadt“ und dann folgten weiter Bücher der Autorin.  So habe ich die englische Geschichte von König Henry bis zur Königin Elisabeth und Marie Stuart mitverfolgt. Bei “Das Haupt der Welt“ ging  es um die deutsche Geschichte von König Heinrich und seinen Söhnen. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen und umso gespannter bin ich auf “Die fremde Königin*“ und wie es mit König Otto und den Seinen weitergeht.

Kurzinfo:

“Könige sind wie Gaukler. Sie blenden die Untertanen mit ihrem Mummenschanz, damit die nicht merken, dass das Reich auseinanderfällt”
Anno Domini 951: Der junge Gaidemar, ein Bastard vornehmer, aber unbekannter Herkunft und Panzerreiter in König Ottos Reiterlegion, erhält einen gefährlichen Auftrag: Er soll die italienische Königin Adelheid aus der Gefangenschaft in Garda befreien. Auf ihrer Flucht verliebt er sich in Adelheid, aber sie heiratet König Otto.
Dennoch steigt Gaidemar zum Vertrauten der Königin auf und erringt mit Otto auf dem Lechfeld den Sieg über die Ungarn. Schließlich verlobt er sich mit der Tochter eines mächtigen Slawenfürsten, und der Makel seiner Geburt scheint endgültig getilgt. Doch Adelheid und Gaidemar ahnen nicht, dass ihr gefährlichster Feind noch lange nicht besiegt ist, und als sie mit Otto zur Kaiserkrönung nach Rom aufbrechen, droht ihnen dies zum Verhängnis zu werden …
Rebecca Gablé, Bestsellerautorin und Schöpferin der populären Waringham-Saga, hat nun mit ihrem Historienepos “Otto der Große” ein weiteres Meisterwerk geschaffen. Nach “Das Haupt der Welt” ist “Die fremde Königin” der zweite Band der mittelalterlichen Romanreihe. (Quelle: Bastei Lübbe)


Orginalausgabe
Historischer Roman
Seiten: 763
Verlag: Bastei Lübbe
Preis: 26,00 € Hardcover
IBAN:  978-3-431-03977-1
NEU Erschienen: 27.04.2017
Autorin: Rebecca Gablé studierte Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt mittelalterliche Literatur in Düsseldorf. Dort war sie anschließend  als Dozentin für altenglische Literatur tätig. Heute arbeitet sie als freie Autorin und ihr erster Roman “Jagdfieber” wurde 1996 für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert. Mit “Das Lächeln der Fortuna” gelang ihr 1997  der Durchbruch. Es folgten weitere historische Romane und für  “Die Hüter der Rose” erhielt sie 2006 den Sir Walter Scott Preis. Die Autorin Rebecca Gablé lebt mit ihrem Mann am Niederrhein und auf Mallorca.

Meine Meinung:

Schon die ersten Worte “Wenn ihr leben wollt, müsst ihr graben” bauen eine Spannung auf und machen neugierig auf die Geschichte. Gaidemar hat den geheimen Auftrag  die italienische Königin  Adelheit aus Graf Berengars Gefangenschaft zu befreien. Der Graf will erzwingen, dass Adelheit seinen Sohn Adalbert heiratet und damit die Macht in Italien an ihn geht.
Gaidemar ist kein Ritter und er wächst in der Obhut Arnolds von Saalfeld auf und bekommt schon früh von seinem Ziehbruder Immed zu spüren, was es heißt ein Bastard zu sein. Wer seine Eltern sind weiß er nicht, doch erinnert er sich, dass ein geheimnisvoller Mann ihn in der Kindheit mehrfach besucht hat. Durch Fleiß und Wagemut steigt er auf und wird ein Panzerreiter der legendären zwölften Reiterlegion.
Während der Flucht verliebt sich Gaidemar in die schöne Königin und nach vielen Umwegen und Gefahren kommen Adelheit und ihr Helfer in der Burg Canossa an. Dort kreuzen sich die Wege von Gaidemar und Prinz Hennig, König Ottos Bruder. Von Anfang an traut Gaidemar Henning nicht und erkennt schmerzlich, dass er damit genau richtig lag.
König Otto zieht feierlich in Italien ein, um Königin Adelheit zur Frau zu nehmen und damit wieder Frieden in das Land zu bringen.  Gaidermar ist glücklich als  Adelheits Vertrauter in ihrer Nähe zu sein, doch durch eine Intrige Hennings verliert er die Stellung in König Ottos Reiterlegion und kommt in die Dienste Wilhelms, König Ottos Erstgeborener.
Viele Intrigen, verräterische Machenschaften, Macht und Geheimnisse geben der Geschichte die besondere Würze. Wenn man denkt zu wissen wie es weitergeht, kommt es doch anders und man ist gespannt was als nächstes folgt.  Auch sind Fürst Tugomir und Gero, sowie weitere bekannte Personen wieder mit dabei, was die Verbindung zu dem ersten Band schafft. Die Aufführung am Anfang welche Personen real und welche ausgedacht sind, bringen Klarheit in die historische Geschichte.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend, die Charaktere gut dargestellt  und durch die spannenden Wendungen sehr kurzweilig.

Fazit:

Ein gelungener Historischer Roman, der Fiktion und Geschichte auf spannende Art vermischt.Es lässt sich gut lesen und ist unterhaltsam.  Ich kann das Buch nur empfehlen, auch wenn mir “Das Haupt der Welt” etwas besser gefallen hat.
 
*Das Buch wurde mir kostenlos und bedingungslos mit freundlicher Unterstützung zur Verfügung gestellt.
 
Ich hoffe die Rezension hat euch gefallen. Mögt ihr Historische Romane? Was sind eure Favoriten? 
 
Bis bald eure Bo.
 
 
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15 Gedanken zu “Die fremde Königin von Rebecca Gablé – Rezension”

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